„Wie im Himmel“ im Theater Wolfsburg

Unser erster Ausflug im neuen Jahr führte uns wieder einmal ins Wolfsburger Theater. Gespannt waren wir auf die Bühnenversion des Schwedischen Films „Wie im Himmel“, in dem ein todkranker Stardirigent in sein Heimatdorf zurückkehrt und mit der dortigen Kirchenkantorei völlig neue musikalische Wege geht. Eine musikalisch wie darstellerisch überaus gelungenene Umsetzung durch das Altonaer Theater bescherte uns  einen tollen Theaterabend. In unserem nächsten Konzert wird mit dem tiefgehenden  „Gabriellas Sang“ wieder etwas aus diesem Film und Theaterstück zu hören sein.

SPD-Neujahrsempfang

Heute bildeten wir die musikalische  Umrahmung  beim Neujahrsempfang der SPD auf Schloss Hundisburg. Eine besondere Herausforderung für unseren zweiten Chorleiter Benjamin Weitze. Denn kurzfristig  waren sämtliche Alt-Stimmen nicht  verfügbar. Also schnell das Programm umgestellt, einige Soprane zum Alt umtrainiert und schon meisterten wir alle unvorhergesehenen Problemchen. Dem Publikums gefiel’s.

Einstimmung auf die Adventszeit

Voll besetzt war die Oebisfelder Katharinenkirche, als All’Cantara am ersten Adventsonntag die Adventszeit musikalisch eröffnete. Das rund einstündige Programm bot neben traditionellen Weihnachtsliedern auch  Unbekanntes aus aller Welt. Auch wenn „O Tannenbaum“ und „O Du fröhliche“ nicht fehlen dürfen, möchten die Sängerinnen und Sänger  um Oliver Wolf stets auch Neues präsentieren. So ernteten das ukrainische Stück Schredryk und  das russische Weihnachtslied Bajuschki baju mit den Solisten Karla Hönl und Benjamin Weitze viel Applaus. Unter die Haut ging ein eigenes Arrangement des englischen Traditionals „O holy night“ von Kay Groneberg und Ville Bosse. Und auch „Küss mich, halt mich, lieb mich“ aus dem Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ – dargeboten von Cordula Kröhn und Background – ließen die Herzen vieler Zuhörer höher schlagen. Selbstverständlich war auch wieder der All’Cantara Nachwuchs dabei. Mit dem Lied „Was hat nur der Esel gedacht in der heiligen Nacht“ ersangen  sich die Jüngsten mit einer sehr aktuellen Thematik die Gunst des Publikums. Dieses durfte mit zwei Gemeindeliedern ebenfalls die Stimme erklingen lassen. Zum ersten Mal kam die vom Oebisfelder Ingenieurbüro Synostik GmbH um Geschäftsführer Heino Brose gesponserte Lichttechnik zum Einsatz und zauberte weihnachtlichen Schein in die Kirche. Und auch auf die Unterstützung von ME Event konnte sich der Chor wieder verlassen. Das mittlerweile auch in Oebisfelde ansässige Unternehmen tauchte die komplette Katharinenkirche von aussen in ein herrliches Farbspiel.

All’Cantara mit tierischem Jahreskonzert

Unter dem Motto „Tierisch, tierisch“ brachte der Oebisfelder Chor in der vollbesetzten Katharinenkirche allerlei Löwengebrüll, Katzengejammer und Vogelgezwitscher  zu Gehör. Begrüßt wurden die Zuschauer mit dem „Circle of Life“ aus dem Musical „König der Löwen“. Hier stellten sich auch schon die Gäste des Abends vor – der Chor der Grundschule an der Aller unter der Leitung von Marianne Scharnhorst. Sie sangen in tollen Kostümen Lieder aus ihrem Musical „Tuishi Pamoja“ und Songs vom Regenwurm und Tausendfüßler.

Auch mit animalischem Hintergrund präsentiere All‘Cantara die unterschiedlichsten musikalischen Genres. Volksliedhaft besang der Chor einiges Federvieh, bevor er sich den Haustieren widmete. Hier kamen besonders das „Memory“ der Chordamen aus dem Musical CATS und die augenzwinkernde Interpretation von Gioacchino Rossinis „Duetto buffo di due gatti“ durch Benjamin Weitze und Oliver Wolf beim Publikum an. Und auch das Publikum selbst kam nicht ungeschoren davon, doch das ist es ja gewohnt. Den fünfstimmigen und mehrsprachigen Kanon „Der Hahn ist tot“ meisterten die Zuhörer bravourös. Der All’Cantara-Nachwuchs sang das japanische Kinderlied „Killifisch“. Während die Jüngeren sich auch an japanische Strophen wagten, wurden sie von den älteren Sängerkindern an Gitarre, Harfe und Regenrohr begleitet. Zum Ende ging es in den Dschungel. Viel Applaus gab es für Jovan am Schlagzeug, der mit seinen Eltern den „Pink Panther“ zum Besten gab. Der Chor besang Löwen und Tiger mit Elton Johns „The Lion sleeps tonight“ und „The eye of the tiger“ aus dem Film „Rocky“.

Danach gab es auch für den Chor noch einige Überraschungen. Nachdem sich Chorleiter Oliver Wolf zum 10. Chorgeburtstag mit je einer Rose bei seinen Chordamen und mit einer „Blume im Glas“ bei den Herren bedankte, gratulierten Simone Hintersdorf vom Wassensdorfer Carnevals Club und Ulrich Pettke vom Oebisfelder Heimatverein. Nach einer Zugabe zog der Chor mit einem besinnlichen Chorsatz von „El condor pasa“ aus der Kirche aus. Das Publikum dankte mit stehenden Ovationen.

Jahreskonzert „Millenium Musicum“

Schon seit Jahresbeginn bereiten wir uns auf die Festwoche im Juni vor. Natürlich mit einem Programm, das dem  Anlass der Feier angemessen ist. „Millenium Musicum“ ist diesmal eine Zeitreise durch 1000 Jahre Musikgeschichte vom Mittelalter bis in das 21. Jahrhundert. Das erfordert von den Chormitgliedern viel Einfühlungsvermögen in den Charakter der jeweiligen Musikstücke. Denn von andächtigen gregorianischen Gesängen, über Volkslieder, stimmungsvollen Hits aus den wilden 60ern bis hin zu modernen Song-Arrangements ist diesmal alles dabei. In seiner Zeitreise biete der Chor auch wieder mehr als nur Gesang , sodass auch  die eine oder andere Überraschung im Programmablauf zu erwarten ist.

„Millenium Musicum“ in Vorbereitung

Von Volker Schernikau, All‘Cantara

Der Oebisfelder Chor All’Cantara bereitet sich schon seit Jahresbeginn auf die Festwoche im Juni vor. Natürlich mit einem Programm, das dem  Anlass der Feier angemessen ist. „Millenium Musicum“ ist diesmal eine Zeitreise durch 1000 Jahre Musikgeschichte vom Mittelalter bis in das 21. Jahrhundert. Das erfordert von den Chormitgliedern viel Einfühlungsvermögen in den Charakter der jeweiligen Musikstücke. Denn von andächtigen gregorianischen Gesängen, über Volkslieder, stimmungsvollen Hits aus den wilden 60ern bis hin zu modernen Song-Arrangements ist diesmal alles dabei. In seiner Zeitreise biete der Chor auch wieder mehr als nur Gesang , sodass auch  die eine oder andere Überraschung im Programmablauf zu erwarten ist. Im März bot die traditionelle Chorfreizeit in Zethlingen wieder beste Übungsbedingungen für die Umsetzung neuer Gestaltungsideen und die Festigung der vorgesehenen Musikstücke. Besonders bemerkenswert: Wirklich alle Chormitglieder waren diesmal dabei und es gab viele kreative Vorschläge für die Programmgestaltung, die auch gleich ausprobiert werden konnten. So können die wöchentlichen Proben jetzt vor allem für die Perfektionierung der einzelnen Programmteile genutzt werden. Die bewährte Leitung des Auftritts wird wie immer in den Händen von Chorleiter Oliver Wolf liegen, der gemeinsam mit seiner Frau Michaela für die Auswahl der einzelnen Lieder verantwortlich zeichnet und   mit seinem Engagement,  seiner Begeisterung und seinem musikalischen Einfühlungsvermögen das Einstudieren der Stücke leitet. Unterstützt wird er von einer Arbeitsgruppe, die sich vor allem intensiv mit dem organisatorischen Ablauf des bevorstehenden Konzertes beschäftigt und dieses damit zu einem wirklichen Gemeinschaftsunternehmen des gesamten Chores macht. Die Zeit des Auftritts rückt immer näher und natürlich wünschen sich alle Chormitglieder, dass das Jubiläumskonzert auch diesmal von den Oebisfeldern und ihren Gästen wieder so zahlreich besucht werden wird wie in den vergangenen Jahren. Das wäre für alle der schönste Lohn. Das Konzert findet am 21. Juni in der Katharinenkirche statt. Mit Blick auf die abendliche WM-Fußballbegegnung Deutschland-Ghana nicht wie angekündigt um 19 Uhr, sondern bereits um 18 Uhr statt, damit alle fußballbegeisterten Zuhörer pünktlich zum Anpfiff um 21 Uhr zu Hause sein können. Der Eintritt ist wie immer frei.

 

Mit 20 Liedern nach Gut Zichtau

Nach den sehr guten Reaktionen auf das Jahreskonzert in der Oebisfelder Katharinenkirche möchte unser Chor noch einmal mit dem Publikum um die Welt reisen. Das Programm „In 20 Liedern um die Welt“ wird am 27.10.13 um 17 Uhr in der Orangerie auf Gut Zichtau zu erleben sein. Karten sind über das Gut Zichtau erhältlich.

Jahreskonzert „In 20 Liedern um die Welt“

Pressebericht Volksstimme

Von Gundi Neuschulz (Volksstimme, 09.10.2012)

Am Sonnabendabend gab der Oebisfelder Chor All’Cantara sein sechstes Jahreskonzert. Mehr als 500 Besucher waren in die Katharinenkirche gekommen, um sich diesen Musikgenuss nicht entgehen zu lassen.

Oebisfelde l Für das sechste Jahreskonzert des Oebisfelder Chores All’Cantara muss auf jeden Fall ein Superlativ bemüht werden. Es war so ziemlich das Beste, was der Chor in der Katharinenkirche bisher geboten hat. Dabei war allerdings bisher jedes der Konzerte einzigartig, hatte sein eigenes Thema und seine eigene Musik, tolle Gäste und ein begeistertes Publikum.

In diesem Jahr hatte der Chor eine Reise „In 20 Liedern um die Welt“ angekündigt. Begonnen hatte es mit einem Gewitter, das durch die Männer und Frauen von All’Cantara durch Töne und Geräusche dargestellt wurde. Die Kinder der Chormitglieder trugen stolz die Fahnen der Kontinente in die Kirche, wobei der Chor für die „asiatische Union“ selbst eine kreiert hatte.

„Mezaliwa Bwana amezaliwa Yesu, amezaliwa Bwana wa Mabwana amezaliwa leo …“ Was schon schwer zu lesen ist, wurde von den Chormitgliedern gesungen. Der erste Teil der Reise führte nach Afrika, und so wurde unter anderem ein Segenslied aus Tansania zu Gehör gebracht: „Der Herr ist geboren, Jesus ist geboren. Der Herr der Herren ist heute geboren …“ Paul Kröhn fungierte als toller Vorsänger, der Chor stimmte anschließend ein. Bei einem Lied aus Südafrika sangen dann alle Chorkinder mit, das Yakanakah Vangheri ging ihnen leicht über die Lippen.

Der europäische Teil der musikalischen Reise begann in Spanien. „La Tarara“ wurde auf zwei Gitarren gespielt, Tom Rauschhardt von der gleichnamigen Velpker Musikschule war mit seiner Schülerin Kaja Heinzel dafür als Gast zum Konzert gekommen. Mit „Greensleeves“ ging die Reise weiter über England nach Deutschland „In einem kühlen Grunde“ und Italien „Matona mia cara“.

In Asien war Japan die erste Station. Jennifer Leitz, die neun Monate in Japan lebte, spielte auf einer Bambusflöte das Lied Shinobue und stimte anschließend mit einigen Chormitgliedern „Sakura“ an. Toll! Für „Mo li hua“ aus China erhielt der Chor Unterstützung von Cornelia Stangl mit ihrer Querflöte, Katjuscha aus Russland und Hava nagila aus Israel gehörten ebenso in den asiatischen Liederteil und begeisterten das Publikum. Mit ihren Tüchern, die mal um die Hüfte, mal um Schultern oder Haare geschlungen wurden, unterstützten die Chormitglieder den ohnehin schon tollen Eindruch der musikalischen Reise.

In Australien und Ozeanien ging es weiter. Dabei klärte der Chor sein Publikum unter anderem darüber auf, dass in dem bekannten Lied „Waltzing Mathilda“ nicht etwa eine Walzer tanzende Frau besungen wird, sondern ein Mann auf seiner Wanderung durch das Outback, mit seinem Beutel, Mathilda genannt.

In Amerika endete die musikalische Reise. Musical, Gospel, Country und Protest-Songs waren in diesem Konzertteil zu hören, der von einem stimmgewaltigen „New York“ von Annette Regas eingeleitet wurde, die von Oliver Wolf mit dem Saxophon begleitet wurde.

Natürlich, das weiß das Publikum, wurde auch gemeinsam gesungen. Ein Kanon in vier Stimmen und vier Sprachen – „Bruder Jakob“ – wurde gemeinsam gesungen. Erst nach mehreren Zugaben und tosendem Applaus entließ das begeisterte Publikum den Chor in den verdienten Feierabend.

Weihnachtskonzert 2011

Pressebericht Volksstimme

Von Gundi Neuschulz (Volksstimme, 29.11.2011)

Schöner hätte der Advent für die Oebisfelder und ihre Gäste aus der Region kaum beginnen können. Zwischen 500 und 600 Zuhörer hatten sich zum Konzert von All’Cantara und dem Grundschulchor eingefunden. Es war nicht die erste Zusammenarbeit zwischen dem Oebisfelder Vokalensemble All’Cantara und dem Chor der Grundschule An der Aller. Nach einem gelungenen ersten Konzert folgte am Sonntagabend die Fortsetzung, und die war ebenfalls hörenswert. Mit ihrer Lehrerin Marianne Scharnhorst hatten die Kinder mehrere Lieder eingeübt, unterstützten den Chor mit Gesang und hatten auch einige Soli zu bieten. Johannes Nowak, Alina Müller und Silas Nowak sowie Maria Noack kamen unter anderem zum Einsatz. Die Solisten von All’Cantara waren in diesem Jahr Cordula Kröhn, Heike Göring und Sabine Bake.

Auch verschiedene Instrumente waren beim Konzert zu hören. Michaela Wolf und Jana Wieczorek hatten zur Gitarre gegriffen, Cornelia Stangl und Tobias Gühne spielten Flöte, Ralf Stangl spielte Bratsche und sein Sohn Henning verstärkte die Akteure auf der Bühne mit seinem Cello. Gesanglich wurde All’Cantara von Lukas Bake, Tobias Gühne, Johannes Nowak, Cornelia Stangl, Ralf Stangl und Henning Stangl unterstützt. Das Programm hatten Chorleiter Oliver Wolf und seine Mitstreiter wieder abwechslungsreich zusammengestellt. So waren mit Tochter Zion, Tausend Sterne sind ein Dom oder Es ist ein Ros‘ entsprungen die Klassiker der deutschen Weihnachtslieder zu hören, mit Hark! The Herald Angels Sing, The First Noel oder dem temperamentvollen Riu riu chiu, bei dem Friedrich Wilhelm Schwartzkopff den Rhythmus auf der Gitarre schlug, eher unbekannte Stücke.

Mit Was hat nur der Esel gedacht stand der Nachwuchs von All’Cantara auf der Bühne und erntete ebenso wie der Chor der Grundschule viel Applaus. Aber auch das Publikum, so ist es üblich bei All’Cantara-Konzerten, kam wieder zum Einsatz. „Wir würden gerne viel mehr Lieder mit Ihnen singen, deshalb haben wir mehrere Lieder ins eins verpackt“, kündigte Oliver Wolf an. Der Gesang klappte gut und alle Beteiligten hatten ihren Spaß. Nach dem Konzert gab es vor der Katharinenkirche Apfelpunsch und Glühwein sowie Grillwürstchen, und ohne den Sturm hätte der Abend vor der Kirche sicher noch um einiges länger gedauert.